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Nach der Reformation erfolgte im Jahre 1619 die Rekatholisierung, um diese Zeit erfolgte ebenfalls der Patroziniumswechsel zu St. Peter u. Paul; und die Expositur Haselbach wurde als Filialkirche der Mutterkirche St. Jakob, Schwandorf bestimmt.

 

„St. Jakob, die Mutterkirche des Schwandorfer Raumes hat sechs Tochterkirchen ausgesteuert und in ihre Unabhängigkeit entlassen. Eine aber, um beim Bilde zu bleiben, hat sie nicht entlassen, oder besser gesagt: eine hat die Mutterkirche nicht verlassen, das ist die Expositur Haselbach.“

Dr. P. Otho Merl OCD, 700 Jahre Kirche Schwandorf, 1985

 

400 Seelen gehören zur Expositur Haselbach, eingeschlossen die Bewohner der beiden Weiler Irlbach und Dauching. Eine großherzigen Stiftung und die Bemühungen des Expositurvereins bildeten vor rund 100 Jahren die Grundlage für einen eigenen Geistlichen. Die Kirche ist der Mittelpunkt Haselbachs – nicht nur geographisch. Die Kirchenstiftung hat die Baulast für Kirche, Pfarrhof, Friedhof, Pfarrheim, sowie für die Kapelle in Irlbach. Der Bau des neuen Pfarrheims im Jahr 2003 hat der kleinen Gemeinde neue Impulse gegeben.

Die Kirche gehört zu den ältesten im Stadtgebiet Schwandorf. Älteste Bauteile wiederum sind der Turm, der vermutlich aus dem 12. Jh. und der Altarraum, der aus dem 14. Jahrhundert stammt. Das gotische Kreuzrippengewölbe umfasste einst die Burgkapelle, auch das gotische Südfenster stammt aus dieser Zeit. Eindrucksvoll ist der Schlussstein des Gewölbes, der das dornengekrönte Haupt Christi zeigt. Im Altarraum befinden sich auch einige sehr alte Grabsteine, die auf die ehemaligen Hofmarks- und Patronatsherren zurückgehen.

Der Hochaltar stammt aus der eingestürzten Kirche St. Vitalis, Ettmannsdorf. Das Altarbild stellt die „Heilige Familie” dar. Rechts und links vom Altar sind die beiden Kirchenpatrone dargestellt. Volksaltar, Tabernakel und Ambo wurden im Rahmen der Innenrenovierung im Jahr 1995 neu angeschafft. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1902. Das barocke Decken-Fresko aus dem Jahr 1786 zeigt Szenen aus dem Leben des Hl. Petrus: der reiche Fischfang, die Übertragung der Schlüsselgewalt, die Verleugnung Jesu und die Kreuzigung.